Bewerben aus dem Ausland

Ein BFD 27+ in Deutschland ist auch für Bewerber*innen aus dem Ausland möglich, zum Beispiel im Anschluss an einen Au-pair Aufenthalt,  für in Deutschland lebende Geflüchtete oder auch für Bewerber*innen, die sich zur Zeit ihrer Bewerbung noch im Ausland befinden (Incomer*innen).

Voraussetzungen und Anforderungen

Für Bewerbungen aus dem Ausland gelten grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen, wie für alle Bewerber*innen eines BFD 27+. Zusätzlich sind  ausreichende Sprachkenntnisse von großer Bedeutung. Denn für einen Freiwilligendienst in Deutschland müssen Sie sich auf Deutsch verständigen können. Daher ist es wünschenswert, wenn Sie zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung für einen BFD 27+ über Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau B1 verfügen.

Für einen BFD 27+ müssen Sie Kontakt zu einer Einsatzstelle herstellen und sich dort bewerben. Die jeweilige Einsatzstelle entscheidet dann, ob sie Ihnen einen BFD27+ Platz anbietet. Kosten für die Anreise nach Deutschland können von uns nicht übernommen werden. 

BFD Bewerbung aus einem Nicht-EU Land - Visum

Bewerber*innen, die aus einem Land kommen, das nicht zur Europäischen Union gehört, benötigen ein Visum. Um das Visum müssen Sie sich selbst kümmern. Wir können Sie dabei leider nicht unterstützen. Bei Ihrem Visum müssen Sie beachten, ab wann es gültig ist. Bevor Sie Ihren BFD27+ beginnen, muss das Visum mindestens einen Tag vorher gültig sein. Bitte klären Sie dies direkt mit Ihrer BFD 27+ Einsatzstelle.

BFD Stelle in Deutschland finden

Bitte schauen Sie in unserem Stellenfinder nach einer BFD Stelle, die Sie interessiert. Wenn Sie eine Unterkunft benötigen, dann wählen Sie Stellen mit Unterkunft aus. Kontaktieren Sie direkt eine Einsatzstelle und schicken Sie Ihre Bewerbung auch bitte direkt an diese Einsatzstelle.

Im Überblick 

Im Folgenden fassen wir nochmal kurz zusammen, was Sie als Bewerber*in aus dem Ausland für ein BFD 27+ in Deutschland zusätzlich beachten müssen, bevor Sie einen Freiwilligendienst beginnen können:

  • Ausreichende Sprachkenntnisse (wünschenswert auf dem B1-Level)
  • Keine Erstattung der anfallenden Reisekosten (Sie tragen die Kosten Ihrer An- und Abreise)
  • Nicht-EU Bürger*innen brauchen ein Visum (Gültigkeitsdauer beachten!)